INTERAKTIONEN ZWISCHEN LITERATUR UND DIGITALEN MEDIEN. EINE WELTLITERARISCHE ANALYSE IN LENA GORELIKS HOCHZEIT IN JERUSALEM UND ANTJE SZILLATS ALICE IM NETZ: DAS INTERNET VERGISST NIE!
Auteur.e.s
Kra Laurent KOUADIO , Koiadia Michée BOUADOU.
Résumé
Mit Hilfe des sozialgeschichtlichen Ansatzes und der Medienkombinationstheorie zielt diese Analyse darauf ab, die Interaktionen zwischen der Literatur und den Digitalmedien bei Lena Gorelik und Antje Szillat aus weltliterarischer Perspektive zu analysieren. Daraus geht hervor, dass das ständige Vorhandensein der Digitalmedien in beiden Werken einerseits zur globalen Zirkulation der soziokulturellen und literarischen Gegenstände und andererseits zum Brückenbauen zur Kommunikation zwischen den Menschen dienen. Das Hindurchdringen digitaler Textsorten in den Texten beeinflusst die Erzählung und führt zu hybriden Textstrukturen. Sie lassen sich somit in der digitalen Literatur einordnen. Indem die Autorinnen die Digitalmedien literarisch einbetten, machen sie die Anwender aufmerksam, dass diese neue Medien-Abhängigkeit Vorteile, aber auch Nachteile mit sich bringen. Daher müssen sie ethische Grundsätze im Umgang mit den Medien einhalten.
Schlüsselwörter: Digitalliteratur – neue Medien – Medieninteraktion – Kommunikation – ethische Grundsätze